Virtuelle Hauptversammlung zum Zweiten

Sehr gerne hätten wir es anders gehabt. Aber nach der letztjährigen findet auch die diesjährige Hauptversammlung virtuell statt. Der Zugang in unser «Abstimmungslokal» ist einfach: Sie schicken Ihre aktuelle E-Mail-Adresse an info@variant5.ch und erhalten im Gegenzug den Zugangslink, der es Ihnen erlaubt, zwischen dem 10. und 20. März 2021 über die Traktanden der Versammlung abzustimmen.

Mit Live-Stream am 20. März

Zusätzlich findet am 20. März ab 16.00 Uhr während rund einer Stunde ein Livestream statt, an dem die Traktanden erläutert werden und die Mitglieder Fragen stellen können. Zudem stellt sich die neue Vorstandscrew vor. Parallel dazu kann weiterhin abgestimmt werden.

Unterlagen zur Versammlung (Auszug)

Die vollständigen Dokumente und Erläuterungen zur Hauptversammlung sind im virtuellen Versammlungslokal zu finden. Hier ein Auszug aus der Dokumentation:

  1. Protokoll der HV 2020
  2. Jahresbericht 2020
  3. Rechnungsbericht 2020
  4. Revisorenbericht 2020
  5. Budget-Entwurf 2021

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Begegnung mit den «Bagri»

Für 2021 plant «Variant 5» wieder eine musikalische Begegnung: Wir freuen uns schon auf die zweite Visite der «Bagri» in der Schweiz. Und wir freuen uns, damit auch das Erbe der Musikpädagogin Elena Vasileva weiterzutragen.

Von Laura Häner

Mit meinem Engagement als Co-Präsidentin des Fördervereins «Variant 5» möchte ich insbesondere dazu beitragen, dass Elena Vasilevas kulturelles Erbe weitergeführt wird. Zur Erinnerung: Elena Vasileva hatte als Musikpädagogin und Leiterin des Ensembles «Targovishtki Slavej» alle musikalischen Austausprojekte des Fördervereins nachhaltig geprägt. Viel zu früh ist sie 2019 verstorben.

Grenzenlose Begeisterung für die Folklore Bulgariens

Die bulgarische Folklore, die Elena Vasileva auch bei uns vermittelte, berührt mich ebenso wie die schier unermüdliche Kraft dieser herzlichen Frau. Ihre Begeisterung für authentische bulgarische Folklore übertrug sich auf viele und kannte kaum Grenzen. So reiste sie mit ihren Studentinnen auch in abgelegenste Dörfer Bulgariens, um sich von betagten Sängerinnen alte Lieder vortragen zu lassen.

Dieses Liedgut transkribierte sie, nahm es in ihr Repertoire auf und bewahrte es so vor dem Vergessen. Eine Schülerin von Elena Vasileva ist (die ihr nicht verwandte) Diyana Vasileva. Sie verfolgt heute ähnliche Ziele wie ihre einstige Lehrerin: Sie will authentische bulgarische Folklore erlebbar machen, unter anderem als Mitglied des Ensembles «Formation Bagri».

Zweite Konzertreihe der «Bagri» in der Schweiz

Die «Bagri» unter der Leitung des jungen Komponisten Borislav Galabov besuchten uns bereits 2019 – und sie werden uns dieses Jahr ein zweites Mal beehren. Unsere ersten Tourneepläne mussten wir aufgrund der Pandemielage allerdings fallen lassen und gehen jetzt von einer kleinen Konzertreise im Sommer aus. Die definitiven Auftrittsdaten werden wir so rasch als möglich publizieren. Verraten können wir bereits, dass wir den Kulturaustausch mit den «Bagri» zumindest teilweise mit einer Art Crowdfunding finanzieren möchten. Für uns wärs ein erster Versuch mit einem neuen Finanzierungsmodell. Als Gegeleistung für zugesicherte Zuwendungen können wir uns bereits Wunderbares vorstellen: zum Beispiel ein privates Ständchen der «Bagri» auf Ihrem Balkon oder in Ihrem Garten…

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Soziale Nähe trotz Distanz: Jugendliche helfen Jugendlichen

Unter dem Titel «Physisch distanziert – sozial nah» führt das Rote Kreuz Targoviste diesen Frühling ein Projekt mit dem Ziel durch, benachteiligten Kindern und Jugendlichen bei der Bewältigung der Corona-Pandemie zu helfen. Für viele Kinder und Jugendliche stellt die Pandemie eine psychische Belastung dar. Das Projekt zielt zunächst darauf ab, zwanzig junge Freiwillige darin zu schulen, wie sie Gleichaltrigen psychosoziale Unterstützung bieten können. Danach planen die Freiwilligen in kleinen Teams Aktivitäten mit Kindern und Jugendlichen aus sozialen Einrichtungen und Sonderschulen. So sollen etwa 100 Kinder und Jugendliche erreicht werden, denen die andauernde Isolation zu schaffen macht. Um die Sicherheit aller Beteiligten zu gewährleisten, sollen Ausbildung und Gruppenaktivitäten ausschliesslich im Freien stattfinden. Der Förderverein «Variant 5» finanziert dieses Projekt vollumfänglich.
Martin Zoller

Dieser Artikel erscheint im Bulletin Nr. 86 (Februar 2021).

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Im Treibhaus in Lilyak wächst jetzt noch mehr Gemüse

Der Förderverein hat das Rote Kreuz Targoviste dabei unterstützt, in der geschützten Wohnsiedlung Lilyak ein Treibhaus zu bauen. Dieses wurde im November 2020 fertiggestellt. Die Siedlung beherbergt acht Menschen mit geistiger Behinderung, die bereits seit mehreren Jahren im Garten Gemüse kultivieren. Künftig können sie dieser Arbeit das ganze Jahr über nachgehen. Im Treibhaus sollen unter anderem Tomaten, Gurken und Salat wachsen, die danach von den BewohnerInnen verkauft werden: Vor Ort an einem Stand, aber auch an Gastronomiebetriebe in der Umgebung. Mit dem Erlös wird neues Saatgut, Dünger und weiteres Verbrauchsmaterial gekauft; im Idealfall bleibt sogar etwas Gewinn für die Wohnsiedlung. Gewinnbringend ist das Projekt aber in jedem Fall: Es bietet den jungen Menschen eine sinnvolle Beschäftigung und verbessert ihre Chancen, längerfristig die Eingliederung in den Arbeitsmarkt zu schaffen – womit sie auch sozial weniger isoliert sind. Der Förderverein sicherte die Finanzierung des Projekts vollumfänglich. Und: In Lilyak konnte so ein Konzept umgesetzt werden, das sich bereits in der Wohngruppe Bryag bestens bewährt. Martin Zoller

Dieser Artikel erscheint im Bulletin Nr. 86 (Februar 2021).

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Wintersammlung 2020/21: Opferhilfe bei häuslicher Gewalt

In den Medien war in letzter Zeit viel darüber zu lesen, dass die Lockdown-Massnahmen in zahlreichen Ländern häusliche Gewalt begünstigten. Auch in Bulgarien ist dies der Fall. «Variant 5» hat deshalb im Sommer den Verein «Naya» unterstützt, der in der Region Targoviste Opferhilfe leistet. So konnten die Kinder betroffener Familien mit Schulmaterial ausgerüstet werden. Anfang Oktober haben wir «Naya» vor Ort besucht und im Nachgang beschlossen, die Organisation im Rahmen unserer Wintersammlung weiter zu unterstützen. Mehr über die Arbeitsweise von «Naya» steht im aktuellen Bulletin 85/2020.

Die Leitungscrews der Organisation «Naya» und des Bulgarischen Roten Kreuzes, Sektion Targoviste, beim Fototermin mit Martin Zoller (zuhinterst im Bild) von «Variant 5».
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Targoviste als „Rote Zone“

Dank rigiden Massnahmen blieben die Corona-Fallzahlen in Bulgarien in der ersten Welle relativ tief. Nun ist das Land stärker betroffen. Die Region Targoviste ist eines der Pandemie-Epizentren. Wir haben mit einer Krankenschwester vor Ort gesprochen. Dieses und andere Themen beleuchten wir im neuen «Variant 5»-Bulletin.

Zdravka Jordanova, Krankenschwester im Bezirksspital Targoviste

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Gegessen, getrunken, geplaudert, getanzt

Die Sedjanka von «Variant 5» am 19. September war das erste Vereinstreffen in diesem Jahr, das stattfinden konnte, nachdem die Hauptversammlung im März als Online-Abstimmung durchgeführt wurde. Entsprechend zahlreich waren die Gäste, die sich im Garten des Pfadiheims Bremgarten einfanden. Für Laura Häner und Martin Zoller, die nächstes Jahr das Vereinspräsidium übernehmen möchten, war der Anlass eine wichtige Gelegenheit zum Dialog mit den Mitgliedern. Die bulgarischen Partner des Fördervereins, Petranka Angelova und Dian Bonev, waren ebenfalls vor Ort. Zum gemütlichen Beisammensein mit Speis und Trank gehörte auch der obligate Horo-Tanz – wobei sich Corona-bedingte Schutzmassnahmen aufdrängten.

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Zwischen Ungewissheit und Zuversicht

Ivan Sirakov

Im neusten Bulletin des Fördervereins «Variant 5» schildert Ivan Sirakov, wie unsere bulgarischen Partnerinnen und Partner mit den derzeit sehr unklaren Perspektiven umgehen. Der vom Frühling in den Herbst verschobene Orientierungslaufanlass „Cupa Velikden“ wird beispielsweise zu einem Prüfstein: Es ist offen, wie viele am Anlass teilnehmen können. Gleichzeitig wird in Targoviste zuversichtlich auf die Breitensportförderung gesetzt.

Sehr ernste Folgen hat die Corona-Pandemie in ländlichen Gebieten Bulgariens. Die Pandemie trifft dort die Schwächsten am stärksten, beispielsweise Frauen, die der wachsenden häuslichen Gewalt nicht mehr entfliehen können. Der Förderverein finanziert nun in Targoviste ein Projekt zu ihrem Schutz. Sie erhalten soziale Unterstützung, Überlebenshilfe, Beratung für eine dauerhafte Lösung, damit sie nicht in die familiäre Situation zurückkehren müssen, der sie entkommen sind. Auch dazu mehr im neusten Bulletin des Fördervereins «Variant 5».

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Endlich wieder eine Sedjanka

Ohne persönliche Begegnung wird jeder Austausch mit der Zeit etwas gar abstrakt. Wir freuen uns deshalb sehr, euch zu unserer ersten «Sedjanka» nach dem Corona-Lockdown ein­zuladen. Mit dabei ist eine kleine und uns wichtige Delegation aus Bulgarien: unsere bulgarischen Freunde und Partner Petranka Angelova und Dian Bonev. Stattfinden wird die «Sedjanka» am 19. September 2020 ab 14 Uhr und zwar im Pfadiheim Bremgarten BE (Aeschenbrunnmattstrasse 31). Wer sich als Helfer oder Helferin beteiligen will oder etwas ans gemeinsame Salat- und Dessertbuffet beisteuern möchte, melde sich bitte bei Laura Häner, Telefon 079/586.39.30, haener.laura (at) gmail.com. Alles Weitere findet ihr HIER. Bis bald! До скоро!

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«Viele wurden quasi über Nacht arbeitslos»

Im Bulletin Nr. 83 beschäftigt uns die Frage, wie Bulgarien mit der Corona-Pandemie umgeht und was die Folgen für die Bevölkerung sind. Wir haben mit Kleinunternehmerinnen und -unternehmern in Targoviste gesprochen, die von der Krise sehr unterschiedlich betroffen sind. Aus dem neuen Covid-19-Alltag erzählt zudem Petranka Angelova von unserem Partnerverein «Variant 5» Targoviste. Angesichts der wirtschaftlichen Folgen der Krise ist unsere Unterstützung für das örtliche Rote Kreuz jetzt besonders wichtig; das Bulletin enthält deshalb auch einen Spendenaufruf. Wir bedanken uns bereits jetzt herzlich für alle Zuwendungen!

Dian Dimov wollte in Targoviste ein Pub eröffnen; wegen dem Lockdown musste er die Eröffnung verschieben.

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